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Ausstellung "Unsere Leben, unsere Ängste"

Eine Fotoausstellung von Malina Bura

Die Fotoausstellung „Unsere Leben, unsere Ängste“ der Fotografin und Autorin Malina Bura porträtiert Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten und Diskriminierungserfahrungen. In eindrücklichen Schwarz-Weiß-Fotografien und persönlichen Texten erzählen sie von Angst, Ausgrenzung – aber auch von Hoffnung, Unterstützung und der Kraft, sichtbar zu bleiben.

Wir haben die Ausstellung im Rahmen einer Förderung erneut aufgelegt, überarbeitet, in Leichte Sprache übertragen und um Audioversionen ergänzt, damit sie breiter, inklusiver und barriereärmer nutzbar wird. So kann sie nun an verschiedenen Orten gezeigt werden – in Schulen, sozialen Einrichtungen, Gemeinden, Unternehmen und öffentlichen Räumen.

 

Warum wir dieses Projekt weiterentwickelt haben

Diskriminierung und Ausgrenzung begegnen vielen Menschen täglich – oft leise, manchmal brutal. Die Ausstellung eröffnet einen persönlichen Zugang zu diesen Themen, indem sie Menschen selbst zu Wort kommen lässt.

Die Weiterentwicklung der Ausstellung verfolgt drei zentrale Ziele:

  1. Bewusstsein schaffen
    für Diskriminierung, Barrieren und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit anhand realer Lebensgeschichten.
  2. Dialog fördern
    zwischen Menschen verschiedener Generationen, Hintergründe und Arbeitsfelder.
  3. Teilhabe ermöglichen
    durch barrierearme Zugänge wie Leichte Sprache, Audiofassungen und mobile Präsentationsmöglichkeiten.
     

Ein Projekt für viele Kontexte

Die Ausstellung kann eingesetzt werden für:

  • Schulen (ab Sek I)
  • Fachschulen und Hochschulen
  • soziale Einrichtungen
  • Unternehmen und Betriebe
  • Kirchen und Kommunen
  • Kultur- und Veranstaltungsorte
  • Netzwerktreffen und Fachtage

Sie eignet sich für Unterricht, Workshops, Fortbildungen, Teamentwicklung, Demokratietage, Diversity-Schulungen und öffentliche Veranstaltungen.

 

Aktuelle Station

Berlin - BTS Josef-Orlopp-Straße GVPA  (24. März 2025 – 15. Mai 2026)

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist die Wanderausstellung aktuell in der Beschäftigungstagesstätte der GPVA in Berlin-Lichtenberg zu sehen und wurde dort am Dienstag, den 24. März 2026 feierlich eröffnet.

 

Bisherige Stationen

Eberswalde – Oberbarnimschulen (05. – 27. März 2026)

Die vom Toleranten Brandenburg geförderte Fotoausstellung von Malina Bura wurde nach zwei Stationen innerhalb unserer Stiftung nun in den Oberbarnimschulen in Eberswalde gezeigt. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation. Zur Eröffnung gab es ein tolles Programm organisiert durch die Oberbarnimschulen. Nach Einleitungsworten von Campusschulleiterin Annett Drechsler, der Schulleiterin der Jugendakademie ev. Gymnasium Grit Penzler, den Beauftragten für Gleichstellung, Migration und Integration, Frau Dr. Setzkorn und Herrn Höhnow sowie der Leistungsstipendiatin Ronya Görner, folgte eine musikalische Einlage von Theodor Höppner am Keyboard. Anschließend trug Emilia Rebuck das Gedicht „Versuch, über Brandenburg zu schreiben“ von Maya Miyata vor. Ronya Görner folgte mit dem Essay von Lovis Strauß zur Wortschöpfung „Zuhäuser“, einer Neuinterpretation des Heimatbegriffs. Im Anschluss wurde die Ausstellung für die vielen freiwillig anwesenden Schülerinnen und Schüler eröffnet.

 

Lobetal – Diakonische Schulen Lobetal (07. November 2025 – 30. Januar 2026)

Eröffnung mit Porträtvorstellung und Erfahrungsbericht von Lima; intensiver Austausch mit SchülerInnen und Mitarbeitenden sowie musikalischem Rahmenprogramm.

 

Bernau – Galerie aNdereRSeitS (22. November 2025 – 28. Februar 2026)

Eröffnung mit Gastbeitrag von Vanessa sowie einem multikulturellen Tanz der Klasse GP 24-2 der Pflegeschule Bernau und musikalischem Rahmenprogramm.

 

Sie möchten die Ausstellung zeigen?

Wir freuen uns über Kooperationen und Anfragen. Die Ausstellung kann:

  • an Ihrem Ort gezeigt werden,
  • als Impuls für Fortbildungen dienen,
  • mit Workshops oder Gesprächsformaten kombiniert werden,
  • oder Teil eines Aktionstages sein.
     

Kontakt

Für Anfragen, Kooperationen oder Terminabsprachen:

Projektkoordination "Demokratie stärken"

Victor Nagel

Transparenz & Förderung

Die erneute Auflage, Überarbeitung und barrierearme Erweiterung der Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Förderung aus Mitteln des Bündnisses für Brandenburg.

Wir danken für die Unterstützung, die es erlaubt, das Projekt in Bildungseinrichtungen, sozialen Räumen und der regionalen Öffentlichkeit sichtbar zu machen.